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Geschichtliche Entwicklung

Austellung 1905

Austellung 1914

1899 - 1932 (Gründungsgeneration)


Im Jahre 1899 gründete Anton Weigl gemeinsam mit einem Berufskollegen unter dem Namen "Schwarz & Weigl" einen Maschinen-Reparaturbetrieb. Zu diesem Zwecke wurde eine stillgelegte ehemalige Mühle in Oberwegbach nahe Waizenkirchen gekauft und mit den notwendigen Maschinen bestückt. Man befasste sich anfangs mit der Reparatur von Dampfkesseln und Dreschmaschinen sowie mit dem Schärfen von Müllereiwalzen, weiters mit der Erzeugung von Futterhäckselmaschinen, einfachen Schrotmühlen und Winden zum Ausheben von Lasten.

Als der Teilhaber wegen Alters aus dem Betrieb ausschied, führte Anton Weigl den Betrieb alleine weiter und baute diesen nach und nach aus. Ein Sägewerk wurde gebaut und damit Lohnschnitt für die Bauern betrieben. Noch vor dem 1. Weltkrieg wurde mit der Erzeugung von Obstmühlen und Pressen für Handbetrieb begonnen. Diese wurden in verschiedenen Größen und Ausführungen hergestellt. Mühlen mit Granitwalzen, welche das Obst zermalmten, Pressen ganz aus Holz, sogar die Spindeln wurden zuerst aus Holz gedreht, dann aber aus Eisen angefertigt. Die Erzeugung von Häckselmaschinen und Schrotmühlen wurde eingestellt, nachdem diese in Großbetrieben serienmäßig hergestellt wurden und daher die Einzelerzeugung nicht mehr rentabel war.

Betrieb um 1961

1932 - 1969 (2. Generation)


Nach dem Tod des Gründers im Jahre 1932 übernahm dessen Sohn Anton den Betrieb und verlegte sich ausschließlich auf die Erzeugung von Obstpressen und Mühlen, Wagenwinden und die Reparatur von Landmaschinen. Die Reparatur von Dreschmaschinen war nach wie vor ein Spezialgebiet des Betriebes. Da in der Landwirtschaft der Maschineneinsatz immer größer wurde und der Traktor zur selbstverständlichen Antriebskraft wurde, war der Betrieb mit seinen Einrichtungen voll ausgelastet. Es bestand das Bestreben, sich zu vergrößern und so wurde 1961 in Waizenkirchen, Webereistraße die erste Betriebsstätte des heutigen Betriebsgeländes errichtet. Die Gründungswerkstätte wurde aufgelassen. 

Betrieb um 1974

Betrieb um 1985

1969 - 2000 (3. Generation)

1969 übernahm wiederum die nächste Generation den Betrieb. Der Sohn Anton führte anfangs dasselbe Programm seines Groß- bzw. Vaters weiter. Aber schon bald wurde mit der Herstellung und Montage von Aufzügen begonnen, und dieses neue Betätigungsfeld löste immer mehr die Erzeugung von Pressen und Mühlen ab. Anfangs waren es vorwiegend kleine Speiseaufzüge, aber schon wenig später befasste man sich bereits mit der Fertigung von Personen- und Lastenaufzügen für Hotels, Betriebe, Wohnhäuser u. dgl..

Im Jahre 1974 wurde die erste Montagehalle in Betrieb genommen, in der ausschließlich Aufzüge gebaut wurden. Die Firma beschäftigte zu dieser Zeit 16 Mitarbeiter. Ende der 70er Jahre wurde das Produktprogramm erweitert, in dem Treppenlifte und Rollstuhllifte erfolgreich in das Fertigungsprogramm aufgenommen wurden. Der Mitarbeiterstab wurde kontinuierlich ausgebaut, ebenso wie die räumlichen Kapazitäten.

Betriebsgelände 2008

Betriebsgelände 2012

ab 2000 (4. Generation)

Im Jahre 2000, als Anton Weigl in Pension ging und bereits 70 Mitarbeiter Beschäftigung fanden, übernahmen seine Tochter Karin Weigl sowie Johann Steinbock als Prokurist und langjähriger Mitarbeiter die Geschäftsführung.

 

Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrung und dem erworbenen Ruf für Qualitätsprodukte hat sich die Firma Weigl eine feste Position am österreichischen Aufzugs- und Treppenliftmarkt erarbeitet, ... mit einem damit verbundenen kontinuierlichen Wachstum. Derzeit beschäftigt die Firma Weigl über 180 Mitarbeiter, davon über 30 Lehrlinge.

 

Dem laufenden Wachstum Rechnung tragend folgten Gerhard Humer sowie Josef Kastner im Mai 2009 in die Geschäftsführung nach.

 

Die ausgesprochen zufriedenstellende Auftragslage gibt immer wieder Anlass zum weiteren Ausbau des Betriebs. Im Juni 2010 wurde eine weitere Produktions- bzw. Lagerhalle fertiggestellt, die eine Erweiterung der Produktion ermöglichte. 2011/2012 folgte die Generalsanierung des Altbestandes sowie der Zubau eines neuen repräsentativen Ausstellungsgebäudes die komplette Produktpalette abbildend. 2014 erfolgte der Zukauf eines Ausstellungszentrums in Wien, Eröffung nach Komplettumbau Herbst 2016. Ebenso  erfolgte 2015 der Aufbau der Zweigstelle Graz sowie eine weitere Produktionsausweitung am Firmensitz.